Canon PowerShot G10

Ich bin ja schon seit längerem auf der Suche nach einer Nachfolge meiner etwas betagteren Canon IXUS IV. Allerdings sollte es schon eine Kamera sein, die mich begeistert. Daher habe ich mir die Canon PowerShot G10 (Nachfolgend kurz „G10“ genannt) bestellt.

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(einmal von der Vorderseite)

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(einmal von und von der Rückseite)

Zielgruppe und besondere Merkmale

Die G10 soll die anspruchsvolle Kompaktkamera für die Profifotografen sein, die Ihre DSLR sonst zuhause lassen. Dies zeigt sich zunächst im Preis: Für 430-550 EUR (günstigster Straßenpreis / UVP des Herstellers) bekommt man schon die ersten Spiegelreflexkameras. Die G10 bietet allerdings genau das, was sonst keine Kompaktkamera dem engagierten Fotografen bietet:

  • Sehr kleines Gehäuse gegenüber einer DSLR ohne Griffwulst (110x78x46mm)
  • Extrem wertiges, 350g schweres Metallgehäuse mit Gummiarmierungen
  • Extrem gute Haptik der Bedienelemente, die sich auch mit Handschuhen einwandfrei bedienen lassen (!!!)
  • Dezidierte Bedienelemente, damit auf die Bildgestaltung direkt Einfluß genommen werden kann.
  • Makrofunktion ab 1cm (!!!)
  • Bildstabilisator
  • 14,7MPixel, 1/1,7″ CCD Sensor (kein CMOS!)
  • RAW Bilder
  • DIGIC 4 Prozessor (neuste Generation der High-End Kameraprozessoren von Canon (in dem DSLR Spitzenmodell sind 2 x DIGIC 3 Prozessoren verbaut)
  • Bis 1600 ISO
  • Verschlusszeit von 15 sec – 1/4000 sec in 1/3 Stufen
  • Blende 2,8 bis 8 in 1/3 Stufen
  • Objektiv f2,8-4,5 6,1-30,5mm (entspricht 28-140mm KB)

Erste Eindrücke

Wenn man die G10 das erste Mal in der Hand hat, breitet sich ein Grinsen aus. Endlich ein Hersteller, der mich versteht, wenn er eine Kompakte rausbringt. Die Haptik ist wirklich herausragend: Die Kamera liegt gut in der Hand, die Bedienelemente lassen sich erstklassig bedienen und rasten satt ein. Einziger Kritikpunkt wäre das große Einstellrad an der Rückseite, da es nicht spielfrei eingebaut ist, allerdings lässt es sich exakt und einwandfrei bedienen. Auch die im Einstellrad eingebaute Wippe und der widerrum in der Wippe eingebaute „Func.Set“ Taster lassen sich selbst mit Handschuhen einwandfrei bedienen, was die Klapprigkeit dieser Tasten verschmerzen läßt.

Das Display selbst ist mit seiner 3″ Diagonale und 461.000 Pixeln groß und hell.

Die Bedienung lehnt sich an einer professionellen DSLR an und läßt bezgl. der Einstellungsmöglichkeiten keine Wünsche offen. Die Automatiken sind moderat vorwählbar (AUTO / P / Tv / Av), einzig die Einstellung AUTO macht mir zu viel automatisch. Im M (Manuell) Modus kann über das große Einstellrad die Verschlusszeit vorgewält werden, nach einem Knopfdruck kann statt dessen die Blende damit verstellt werden. Die Ergebnisse werden korrekt als Ergebnisse einer Lichtwaage wie bei einer Nachführmessung in 1/3 Lichtwerten angezeigt. Im P (Programmautomatik) kann mit der * – Taste ein Prgrammshift durchgeführt werden, die Blenden / Verschlusszeitenpaare werden übereinander dargestellt und können mit dem +/- Rad gezielt unter- oder überbelichtet werden. Ich würde mir keine bessere Bedienung wünschen.

Neben dem Display, dass einen stets mit allen relevanten Informationen verfügt, gibt es noch einen optischen Sucher. Dieser ist löblicherweise mit einem Dioptrinausgleich ausgestattet und verfügt über zwei LED (Status der Belichtung und des Focus). In Weitwikel-Endstellung ragt das Objektiv leicht in den Sucherbereich hinein, was aber nicht sonderlich störend ist. Dies ist ein Kritikpunkt an der G9 gewesen, dessen Objektiv massiv in das Sucherbild hineinragte.

Die Menues sind allesamt schlüssig aufgebaut und erfordern (zumindest für mich) kein Studium des Handbuches (bis auf die RAW-Fotos, s.u. 😉 ).

Die G10 ist in kürzester Zeit (bei 1 sec) einsatzbereit, mir ist das nie unangenehm aufgefallen. Auch die ewigen Pausen der G9 beim Foto-Zoom-Foto sind weg, auch das schnelle hintereinander Fotografieren, gerade wenn man die kleinen Fotografieren möchte, ist nicht störend. Sicherlich kommt die G10 nicht mit aktuellen DSLR mit, überragt aber alle mir bekannten Kompaktkameras bei weitem.

Ein weiteres herausragendes Merkmal ist die „WYSIWYG“ – Technik: Wenn man unterbelichtet, wird auch das Bild dunkler. Das ist herausragend positiv, denn man kann so direkt in die Gestaltung eingreifen.

Das Fotografieren

Das ist schon seltsam, mit einer Kompaktkamera rumzurennen, wenn man noch eine DSLR dabei hat, die fast fünf mal so schwer (und groß) ist.

Die Frage für mich war: Kann die Abbildungsleistung eines Sensors mit einer Diagonalen von 15mm und 14,7 MPixeln überhaupt mit dem Sensor der E-1 mit einer Diagonalen von 34mm und 5 MPixeln mithalten, immerhin ist die Fläche der einzelnen Pixel ja um ein vielfaches größer.

Ich habe mit beiden Kameras einige Fotos unter gleichen Gegebenheiten gemacht.

Außenaufnahmen

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Yankee’s Kopf ist richtig gut rübergekommen, auch beim 1:1 Ausschnitt aus obigen Foto gibt es keinen Grund zur Kritik:

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Das Einzige, was ich zu merkern hätte, wäre die etwas zurückhaltende Farbgebung, die Farben der E-1 sind einfach kräftiger, schöner, runder.


Wirklich athemraubend sind natürlich die Makrofunktionen der Kamera.

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Die Kristalle in 1:1 sind definitv überragend:

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Available Light

Wenn Canon schon mit ISO 1600 angibt, und die 1er und 5er DSLR-Top-Modelle schnon mit ISO 6400 aufwarten, wollte ich mir das mal bei der G10 anschauen. Daher bin ich bei Eiseskälte mal nach Melle rein und habe da ein bisschen geknippst.

Das Rathaus fällt mal wieder sehr neutral belichtet aus:

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Was viel schlimmer ist, ist das gnadenlose Rauschen des CCD’s:

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Zum Vergleich Fotos meiner betagten, fünf Jahre älteren E-1:

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Bei den Fotos ist eine weitere Auffälligkeit festzustellen: Irgendwie passen die Blickwinkel der beiden 28mm Objektive nicht überein …

Zum Abschluss ein Vergleichsfoto eines weiteren Hauses von G10 (oben) und E-1 (unten):

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(einmal von der Vorderseite)

Dieser Test ist definitiv vernichtend. Allerdings muss ich dazu sagen, dass ich zwar den JPEG+RAW Modus der G10 eingeschaltet hatte, diese aber keine RAW gemacht hatte. Es könnte also sein, dass man mehr aus den RAW’s herausholen könnte, wie hier oben gezeigt. Fairerweise habe ich allerdings auch die Fotos der E-1 als JPEG gemacht – und die haben schon in der Vergangenheit anlass zur Kritik gegeben, weshalb man bei der E-1 ab ISO 800 immer im RAW – Format fotografieren sollte. Ich denke also, dass die Fotos trotz RAW-Formats nicht unbedingt besser werden.

Indoor / Blitz

Im Innenbereich wird oft geblitzt, so habe ich natürlich auch ein bisschen damit rumgespielt. Der Blitz der G10 ist für Kompaktkameras typischerweise links oberhalb des Objektives montiert (vom Fotografen aus gesehen), was gut und schlecht zugleich ist. Gut deshalb, weil sich keine starken Schatten ausbilden können, allerdings wirken Fotos oft zu „flach“ weil sie eben keinen Schatten haben. Bei der G10 ist hier das richtige Maß getroffen worden, die Fotos wirken plastisch und ohne störende Schattenbildung (sorry, Yankee musste als Modell herhalten, ich konnte ihn aber nicht dazu bringen, aufzusehen):

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Das andere Problem ist natürlich das der „roten Augen“, was am zu dichten Abstand von Blitz zum Objektiv liegt (Moritz-Kacker beim Leerschlabbern des Handwaschbeckens erwischt):

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Das ist leider Konstruktiv nicht zu vermeiden. Was mich überrascht hatte, war die hohe Reichweite des Blitzes und die gute Ausleuchtung auch im Weitwinkelbereich (Canon gibt eine Reichweite von 4,6m bei 28mm an), das hätte ich bei einer Kompaktkamera nicht so erwartet. Leider ist die Leitzahl nicht in den technischen Daten angegeben, so dass man nicht gerecht vergleichen kann. Wem die Leistung nicht ausreicht, kann auf den Systemblitzschuh ein Canon Speedlite des DSLR-Systems aufstecken, dies dürfte auch bei vielen Komaktkameras selten anzutreffen sein. Weiterhin läßt die Blitzsteuerung keine Wünsche offen: Die Synchronisation ist manigfaltig einstellbar (erster oder zweiter Verschlussvorhang, Langzeitsynchronisation), Blitzkorrektur in 2 Blendenstufen in 1/3 Blendenschritten, unterschiedliche Funktionen mit einem externen Canon Seedlite.

Videos

Eine geniale Funktion ist das Aufzeichnen von Videos. Das finde ich immer ganz witzig, vor allem beim Yankee und beim Endurofahren habe ich diese Funktion bei meiner betagten IXUS V viel genutzt. Die Videos werden mit 640×480 Pixeln bei 30 Bilder / sec aufgezeichnet, die Aufnahmedauer wird nur durch die Speicherkarte begrenzt. Das ist scho ein Riesenschritt nach vorn. Leider ist es immer noch nicht möglich, während des Filmens optisch zu zoomen, man kann unter Inkaufnahme eines beträchlichen Qualitäsverlustes digital Zoomen.

Vergleich mit der G9

Die wichtigsten Punkte hatte ich ja schon erwähnt. Das das Objektiv jetzt von 28-140mm statt von 35-210mm reicht, dürfte uns gerade bei Flitzebildern nicht gerade entgegen kommen. Canon bietet einen Telekonverter an, der die Brennweite auf 40-200mm erhöht (allerdings erhöt sich die Brennweite der G9 mit diesem selben Konverter auf 50-300mm 🙁 ). Was allerdings die Geschwindigkeit angeht, ist die neue G10 der alten G9 um Größenordnungen überlegen. Man kann – zwar langsamer als bei einer DSLR – aber trotzdem flüssig mehrere Aufnahmen machen, auch mit einem Einsatz des Zooms zwischendurch.

Mein Fazit

… wenn die Sache mit dem High-ISO nicht so vernichtend wäre …

… würde sie ganz klar ein „Must-Have“ für einen DSLR-Fotografen sein …

Die Kamera hat mich sehr positiv überrascht, die Probleme im High-ISO-Bereich habe ich mir aufgrund des Sensors denken können. Der Prozessor bügelt vieles aus, die Kamera reagiert sehr schnell und man kann flüssig damit arbeiten. Der eingebaute Blitz hat mich sehr positiv überrascht, er leuchtet gleichmäßig aus und hat eine hohe Reichweite, die bei Indooraufnahmen völlig ausreichend ist. Weiterhin ist die Bedienung geradezu perfekt, die dezidierten Tasten sind extrem griffig, rasten gut ein, ganz so, wie ich das von einer professionellen DSLR (!!!) erwarten würde.

Was die Kamera nicht kann (und auch nicht will), ist ein Ersatz für eine DSLR darstellen. Die G10 spielt in der Oberliga der Kompakten mit, sie ist das kleine Freizeitspielzeug des DSLR-Fotografen, der keine Lust hat, Abends bei Freunden seine 10kg Ausrüstung mitzuschleppen. Aber auch Fotografen, die sich ein bisschen mehr in die Materie Fotografie einarbeiten möchten, ist diese Kamera ein gelungene, äußerst kompakte Alternative, sofern man sich auf das Manko der Patzer im High-ISO-Bereich einläßt.

Nachsatz

Wie ich gerade festgestellt habe, habe ich zwar die Einstellung mit der höchsten Auflösung, nicht aber der geringsten Kompression angewählt. Die Auflösung bei den obigen Outddor Fotos (Yankee, Eiskristall) dürften daher noch besser sein (ca. doppelt so hoch). Ich reiche Fotos nach.

Ich schreibe mal einen Nachtrag, zumindest ein Mitglied findet die Kamera interessant.

Ich habe jetzt auch ein paar RAW Fotos machen können. Irgendwie habe ich die Einstellungen nicht finden können, wie man RAW nun eigentlich anwählt. Nach dem Studium der Bedienungsanleitung war’s klar: Normalerweise werden Einstellungen, die zu viele Punkte haben, so dass sie nicht in eine Zeile auf dem Display passen, in ein Untermenue gepackt. Alle … nur nicht die der Bildauflösung. Stellt man immer kleinere Werte ein, macht’s am Ende der Leiste *Plopp* und man kann auch RAW einstellen. Toll.

Nunja, mit dem neunen Plugin für ACDSee Pro 2.5 konnte ich die RAW auch problemlos einlesen und erlebte eine Überraschung, die eigentlich nicht so eine große ist. Ich habe zur Beurteilung RAW+JPEG eingestellt, d.h. es wird direkt in der Kamera das RAW zum JPEG gewandelt.

Beim nachfolgenden Bild

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habe ich einen 1:1 Ausschnitt vom Canon JPEG gemacht

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und danach das 1:1 von ACDSee gewandelte RAW:

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… und … oh Wunder: Das von Canon umgerechnete ist entschieden besser.

Warum? Eine Vermutung, die auch von meinen Kollegen geteilt wird, ist das extrem große Know-How von Canon, die sogar ihre eigenen Prozessoren (G10 und EOS 5D2 den brandneuen DIGIC 4) in die Kameras einbauen. Hierdurch ist es (wahrscheinlich) möglich, die Fotos schon in der Kamera besser zu rechnen, als es im Rechner nachher möglich ist. Dieses Kunststück (soll) auch die EOS 5D2 fertig bringen, die bis zu ISO 6400 praktisch ohne wesentlichen Qualitätsverluste JPEGs anfertigen kann – besser als man es mit den RAWs am Rechner machen können soll.

Beim Focus gibt’s auch zwei Dinge zu berichten. Bei Outdoor – Makroaufnahmen ist eine sichere Focussierung praktisch nicht möglich.

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Am obigen Beispiel sieht man das sehr deutlich, auch ein genaues Zielen und das beobachten des Displays schaffen es nicht, einen die Schärfenebene exakt anzuzeigen. Dies mache ich allerdings nicht der Kamera zum Vorwurf, hier können nur SLR besser sein.

Zu diesem Punkt gehört auch noch das Okular. Schön, dass es mit dran ist, gebraucht habe ich es noch nicht, weil die gesamten Daten der Kamera sowieso nur auf dem rückseitigen Display angezeigt werden. Also nur was zur Not oder im Urlaub um Batterien zu sparen – obwohl das auch nicht so recht klappt, da zu jeder Änderung eines Rades diese Änderung unten im Display angezeigt wird – ein Umstand, den ich auch noch nicht so ganz verstanden habe (warum muss mir beim Einstellen von ISO 80 auf ISO 200 auch noch angezeigt werden, dass ich das gemacht habe?). Hanoi, irgendwann werde ich auch das verstehen 😉

Ein bisschen unglücklich ist das Gewinde für’s Stativ gewählt.

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Zum Einen sitzt er nicht in der optischen Achse, was bspw. bei Panoramaaufnahmen blöd ist, weil man sich ja um die optische Achse drehen muss. Weiterhin ist gleich nebenan der Deckel zur Batterie und Speicherkarte, an die man nicht dran kommt, wenn die Kamera auf dem Stativ hockt.

Was wirklich klasse auch im Vergleich zu den Vorgängermodellen ist, ist die Gummiarmierung an der rechten Vorderseite. Das kennt man so von den (D)SLR, ist mir auch gar nicht aufgefallen, bis ich darauf hingewiesen wurde, dass das nicht normal bei den Kompakten ist.

Wahnsinn ist der Image Stabilizer der Kamera. Durch den kleinen Verschluss und den fehlenden Spiegel bei gleichzeitig nur moderatem Tele und hochwirksamen Image Stabilizer sind Verschlusszeiten bei 28mm bis zu einer halben Sekunde möglich, ohne das irgendwas verwackelt. Ich fotografiere engagiert seit 25 Jahren, das habe ich aber noch nicht erlebt, das ist absolutes Novom.

Ein weiterhin interessantes Feature ist die Gesichtserkennung. Wir haben es im Betrieb getestet: Die Reaktion ist phänomenal. Gerade auf Partys kann diese Funktion sicherlich das ganze Potential ausspielen. Die kommt überall hin und stellt alles fix scharf, ohne, dass man aufwenig alles ausmessen muss … was will man mehr?

Ein Brüller ist die Displayschutzfolie, die ich mir gekauft hatte. Die hat ganze 5 Minuten gehalten, bis ich die Kamera nach Montage in meine Jackentasche steckte. Dort ist die leider eine Winzigkeit zu große Schutzfolie hängen geblieben, es hat *flupp* gemacht und das Teil ist im staubigen Flur gelandet. Prima, 5 EUR inne Dütten. Aaaaaaber: Ich habe natürlich eine EMail an den Hersteller geschickt, der hatte mir noch in der Nacht geschrieben, dass ich doch die Maße meines Displays ihm schicken sollte und *schups* hatte ich am übernächsten Tag eine Schutzfolie im Briefkasten, die ein Jahr gehalten hat.

Fazit nach zwei Wochen:

Die nimmt mir keiner weg!!!

Die Kamera ist kein Ersatz für eine DSLR. Dafür ist sie einfach zu langsam und zu ungenau. Trotzdem kann sie in Puncto Bildqualität bspw. bei Landschaftsaufnahmen problemlos mit meiner E-1 mithalten. Sie ist auch so klein und kompakt, dass man sie immer dabei haben kann. Ich bin schon auf meine erste Party gespannt, um die Gesichtserkennung zu testen …