Einsatzgebiete

Wo kann man den Narak denn fahren?

Eigentlich schreit der Narak nach Salzwasser. Dies ist auch überall in den Prospekten zu sehen und funktioniert auch recht gut. Voraussetzung ist hierfür allerdings m.E. das Weglassen der Steueranlage.

Oben und unten vor Travemünde in der Ostsee.

Auch auf dem Bodensee fühlt er sich wohl!

Oder auf den Seen in McPom.

Bei ein paar Windstärken mehr auf dem Plöner See.

Aber: Ich bin mit dem Narak auch im Spreewald gepaddelt. Das klappt auch supergut, denn gerade durch den leichten Lauf schafft man mühelos auch die großen Runden im Spreewald. Allerdings habe ich die Erfahrung gemacht, dass man um die Ecken mit der Steueranlage kommt. Sicherlich, mit Abkanten, Bogenschlag und Bugruder kommt man fast genauso weit, aber mal schnell einen Spreewaldkahn überholen und dann in einer Spur von +/- 50cm zu bleiben … das traue ich mir noch nicht zu. Blöd ist im Spreewald auch der Kampf mit Bewuchs, der sich um das Steuer wickelt und die Steuerwirkung stark beschränkt. Hierzu mehr im Artikel Steuer.

Die Gepäckfrage

Bleibt nur die Frage nach der Unterbringung von Gepäck. Die ist eingeschränkt, es gibt also viele Faltboote, in die man mehr rein bekommt. Allerdings sind die meist sehr viel breiter.

Statt der Spitzensäcke von Nautiraid kann man welche von Zölzer einsetzen. Diese sind leider ein bisschen kleiner, haben in Höhe der beiden Schraubluken einen wasserdichten Reißverschluß.

Der Sack im Bug (Foto oben) fängt hinter dem Stemmbrett an, der im Heck (Foto unten) an etwa gleicher Stelle. Da man da (meist) keine Füße hinstellt, kann man den Raum auch mit Gepäck füllen.

Hier würde man schon einen ordentlich großen Rollsack rein bekommen. Beim Einsatz der Seesocke hat man dorthin allerdings keinen schnellen Zugriff mehr.