Im folgenden eine kleine Übersicht der von HP gebauten Taschenrechner.

Unten sind einige im Text benutzen Abkürzungen erklärt.

Rechner
Nummer
vonbisBesonderheiten
3519721975Erster Taschenrechner von HP, erster Taschenrechner mit UPN und transzendalen Funktionen, Wartelisten wegen grosser Nachfrage. Im Manual steht geschrieben, dass dieser Rechner Funktionen hätte, die man zuvor nur in SiFi-Filmen gesehen hätte. 
8019731978Kaufmänischer Rechner des 35 
4519731976Erster Taschenrechner von HP mit einer Shift-Taste. Dies war für HP Anlass, von einer Verdoppelung der Leistungsfähigkeit zu sprechen. Erster Taschenrechner mit Registern. Erster Taschenrechner mit formatierter Zeichenausgabe. Nachfolger des 35. 
4619731976Druckende Version des 45. Schreibmaschinen gross. Wurde mit Handgeschriebenen Endkontroll-Zertifikat geliefert. 
8119731975Druckende Version des 80. Gehäuse ähnlich dem 46. Optionale, gebufferte Tastatur zur schnellen Eingabe. 
6519741977Erster HP-Taschenrechner mit Magnetkarten. Erster Taschenrechner mit Zahlensystem- und Grad/Minuten/Sekunden-Arthmetik. Wurde 1975 zur Kursbrechnung des Apollo-Sujuz-Projektes eingesetzt. Vierfach-Tastebelegung. Für die damalige Zeit eindruckvoller Rechner, der seiner Zeit weit voraus war. HP sprach von einem „Personal Computer“ – als es diesen Begriff noch nicht gab. 
7019741975Kleiner Kaufmännischer Rechner ohne Shift-Taste. Nur ein Jahr auf dem Markt. 
5519751977Kleinerer 65er ohne Magnetkarten. Erster HP-Rechner mit Timer. 
2119751978Der 21er ist ein 35er in einem preiswerteren Gehäuse. Durch ein grösseres ROM konnten einige neue Funktionen implementiert werden 
2519751978Preiswerter, programmierbarer Rechner. Erweiterter Funktionsumfang des 21ers. Eine Programmzeile fasst ab dem 21 einen Befehl, STO * 2 ist ein Befehl. Verwendung von Zeilennummern. Debugging durch SST-Taste. 
2219751978Kaufmänischer Rechner der 20er Serie. Ersetzt den 70er, hat teilweise mehr Funktionen als der 80er 
9119761979Erster batteriebetriebener, druckender Rechner von HP. Langsames Thermodruckwerk. Basiert auf der 20er Reihe und dem Funktionsumfang des 45 
2719761978Ein mathemathisch / kaufmännischer „do all“ Rechner 
25C1976197825 mit Contignous Memory. Erster Upgrade eines bestehenden Rechners bei HP, statt den zu ersetzten. 
67 / 9719761984Herausragende Rechenleistung zu seiner Zeit. HP 97 Desktop-Modell mit großem Display, Drucker, Magnetkartenleser, HP 67 Hand-Held mit kleinerem Display und Magnetkartenleser. Zusammengefasste Programmierung wie beim 25. Das Druckwerk wurde vom 91 übernommen. Indirekte Adressierung, Data Entry Flags. Sehr grosse Programmbibliothek, Hardware der 20er Serie. 
1019771979Wahrscheinlich einfachster Taschenrechner, den HP je baute. Mit Druckwerk. 
29C / 19C19771979Größter und letzter Rechner der 20er Generation. Der 19er hatte ein Druckwerk eingebaut. Größere Rechenleistung als ein HP65 bei 1/4 des Preises (195$ zu 795$) – allerdings ohne Magnetkartenleser, dafür mit Countingous Memory. 
9219771980Kaufmännischer Ableger des 97 ohne Programmiermöglichkeit 
9519771977Nur Nullserie. Basiert auf den 97 ohne Kartenleser und mit Contigious Memory. Erster Einsatz von Partional Programming, der Möglichkeit, mehrere Programme nebeneinander im Speicher zu halten. 
0119771980Erste rechnende Armbanduhr von HP mit vielen Inteligenten Lösungen für das User-Interface. Um die Stopuhr in 20 Minuten klingeln zu lassen, drückte man „T“ „+“ „:20“ (shift) „A“ (Rufe Zeit auf, addiere 20 Minuten, Speichere in Alarm). 
97S19771977IO-Rechner zu Steuerung von Messgeräten und Speicherung von Daten. 
31E19781980Nachfolger des 21, wieder um die Hälfte preiswerter (60$) 
33E19781983Standard-Gerät der 30er Serie. Letztes Gerät, das kein contigious Memory hatte 
33C1979198333er mit contigious Memory. 
38E19781983High-End kaufmännischer Reechner 
32E19781983Nicht programmierbarer Mid-Range Rechner 
38C1979198338er mit contigious Memory. 
34C19791983größter wissenschaftlicher Rechner der 30er Generation. Nullstellen Berechnung (Solve), numerische Integration 
37E19791983kleiner kaufmännischer Rechner. Ersetzte den 22er 
41C19791985Erster HP-Taschenrechner mit alphanumerischen LC-Display, 16-Segmente mit extrem hohen Kontrast (fast 180° Ablesewinkel in jeder Richtung), nicht mehr waren alle Funktionen auf der Tastatur, CAT-Funktion spielt dem User die Funktionen vor, ALPHA- und USER- Keyboard, Anzeige der Tasten-Funktion, Tastatur-Masken (hatten ab hier viele Rechner), Erweiterbar durch 4 Steckplatze mit Magnetkartenleser (konnte HP67/97 Karten lesen), RAM, ROM-Modulen, Barcodeleser, Diskettenlaufwerk, Cassettenlaufwerk, HP-IL, HP-GPIB, Thermo-, Matrix-, Tintenstrahldruckern …, dynamische Speicheraufteilung zwischen Registern und Programmspeicher, viele Erweiterungen der Programmierung (z.B. für das Programmgesteuerte Ein- und Ausschalten via Timer), synthetische Programmierung, Korrektur der letzten eigegebenen Ziffer 
41CV19801990Wie der 41C mit 4 eingebauten Memory Modulen für insgesamt 319 Registern 
11C19811989kleiner wissenschaftlicher Rechner zwischen dem 33 und 34, numerisches LC-Display, wie beim 41er Korrektur der letzten Ziffer, sehr robustes Gehäuse (HP gibt Garantie auf einen Fall von 1m Höhe auf Beton-Boden) 
12C1981heuteDer meistverkaufteste und am längsten produzierte Taschenrechner von HP, trotz sehr viel leistungsfähiger Rechner. 
15C19821989großer wissenschaftlicher Rechner mit Matrix-Funktionen. Zum ersten Mal integrierte Komplex-Arithmetik 
16C19821989Der Programmierer-Rechner. Beherscht so ziemlich alles an üblen Zahlensystem-Rechnereien, was es gibt. Von 1 bis 64 bit, 1er und 2er Komplement, OVerflow- & Carry-Flags, Shift/Roll, Maskierungen, Logik, Bit setzen und Testen, Mul, Div. Das ganze noch programmierbar, damit man auch noch die aktuellen DSP’s simulieren kann … 
10C19821984kleinster Rechner der 10er Serie, programmierbar. 
75C19821984Erster portabler Computer von HP. Programmierbar in Basic, Anzeige über ein Matrix-LCD, grosse Tastatur (93% einer Normtastatur), Optionaler Magnetkartenleser, HP-IL-System, Appointment Mode für Terminverwaltung, dadurch einer der ersten „Organizers“ 
41CX19831990Wie der 41CV mit eingebauten Timer-, X-Function- und einem X-Memory-Modul und einigen weiteren Funktionen 
75D1984198675C mit Barcode-Leser (Anschluß?) 
71C19841989Portabler Computer mit QWERTY-Tastaur und Ziffernblock, der zwischen dem 75er und einem Taschenrechner plaziert war, erster Rechner mit SATURN-CPU, erster Rechner mit implementierten IEEE Gleitkomma-Zahlen Standard, Eingabeabhängige Berechnung von Teilausdrücken, grafische Ausgabemöglichkeit, viele Optionen: RAM / ROM, HP-IL, Magnetkartenleser 
94D/E/F19861986Industrie-Hand-Held Computer mit NEC V20 CPU, wurde sehr schnell eingestellt 
18C19861988Faltbarer kaufmännischer Rechner, erster Rechner, der mit RPL programmiert wurde, erster Taschenrechner von HP mit AOS Eingabelogik, IR-Druckmöglichkeit, Softkeys. Algebraischer Gleichungslöser, nach Eingabe einer Formeln wurden die Variabelen via Softkey angezeigt, der User konnte die Daten eingeben und sich die unbekannte Ausrechnen lassen. 
28C19871988Umbruch bei den HP-Taschenrechnern durch objektorientierte Eingabe, symbolische Mathematik, Variabelennamen (keine Register mehr), verschiedene Datentypen, unbegrenzter Stack, Novellierung der schrittweisen Programmierung ohne Zeilennummern, (SI-) Einheitenberechnung, erster Taschenrechner der Funktionsgraphen plotten konnte, mit dem SYSEVAL-Befehl konnte der User das System programmieren (eine Art Maschinensprache) 
28S1988199228C mit 32k statt 2k RAM 
17B19881990eistungsfähiger Kaufmänischer Rechner im neuen, bis dato aktuellen, flachen Design 
27S19881990erster wissenschaftlicher AOS Rechner von HP 
22S19881991kleiner wissenschaftlicher Rechner 
32S19881991preiswerter wisssenschaftlicher Rechner, erster mit RPN-Gleichungslöser
42S19881995zum HP41C kompatibler Rechner, der nicht erweiterbar war, trotzdem preiswerter, schneller, kleiner, mit einerm grösseren Display ausgestattet
14B1988heutekleiner, nichtprogrammierbarer AOS Rechner (Kaufmännisch)
19B19881990Erweiterter 18C
10B19892001kleiner AOS-Rechner 
20S1989heuteAlgebraischer, wissenschaftlicher Rechner
21S1989heute20S mit Gleichungslibrary
17BII1990200317B mit RPN und AOS
19BII1990heute19B mit RPN und AOS
48S(X)19901993Nachfolger der 41er Serie
32SII19912002Erweiterter 32S
48G(X)19932003Verbesserte Version des S(X)
38G19952003Ein 48er mit vereinfachter, algebraischer Eingabe

Abkürzungen und Erläuterungen

AOSAlgebraic Operation System = Algebraisches Operations- System
UPNUmgekehrte Polnische Notation
RPNReverse Polnish Notation = Umgekehrte Polnische Notation
RPLReverse Polnish Lisp, eine Programmiersprache, mit der HP seine Taschenrechner programmierte. HP kombinierte Lisp, RPN, Forth zu einer skalierbaren, kompakten, interaktiven, schnellen Programmiersprache zur Programmierung von RPN-Taschenrechner