Königssee – Eiskapelle

Yankee ging’s gut, der Ordner hat erst einmal typisch bayrisch (setz Du’n do hi, Du do, dann konn’s Du mit dem Hund hier hi setze) Platz gemacht, damit Yankee dahin durfte. Danke!

Die ersten Eindrucke direkt nach dem Anlegen in St. Bartolomä. Interessanterweise umgab die beiden Häuser ein Schimmer in Regenbogenfarbe.

Ahhhhhhh … Durchathmen!

Über dem Obersee, durch den der Königssee gespeist wird, liegt noch eine Nebelwand.

Jeder Flußlauf wird erst einmal geschmacklich eingeordnet.

Steinmänchen sind allgegenwertig.

Irgendwann übernahm Yankee die Führung, was überaus selten bei ihm ist.

Eine Behelfsbrücke, die Yankee (und damit auch ich) gemieden hatte.

Diese Brücke mussten wir meiden.

Unten sieht man die Gletscher, unser Ziel.

Da es ab einem gewissen Punkt über das Geröllfeld ging, bekam Yankee seine Wanderschuhe an. Die ersten Schritte waren wie gewohnt … zaghaft … dann aber ging’s richtig vorwärts. Hier bei neuerlicher Wasserprobe.

Yankee beim Vorausstürmen. Ich habe keine Ahnung, warum er auf einmal so losstürmte, ich hatte jedenfalls den Eindruck, dass er sehr gut mit einen Schuhen klar kam.

Irgendwann hingen wir im Geröllfeld fest und ich bin auf den Rand geklettert, um den Weg zu finden. Yankee bleibt ganz brav sitzen.

Endlich haben wir ein sonniges Plätzchen an der Eiskapelle gefunden und erst einmal „Brotzeit“ gemacht. Trotz des neidischen Blickes von Yankee bekam er natürlich Hundefutter, die Brote habe ich mir gegönnt.

Die Eiskapelle.

Eiskapelle mit Schmelzwasser.

Irgendwann hörte ich Rufe. Und Rufe. Und Rufe. Lieblich, streng, der Variationsreichtum war beachtlich. Ich suchte und fand eine Dreiergruppe, die hinter einem Lhasa hinterher rannte. Naaaa tooool. Irgendwann erschien er in unmittelbarere Nähe von mir und Yankee und ich war natürlich wieder einmal verzweifelt. Ich habe nur eine Leine dabei, Yankee würde garantiert versuchen, zum Lhasa zu spurten, wenn er könnte, was auf dem Geröllfeld überaus gefährlich sein würde. Also habe ich nur darauf geachtet, dass Yankee den Lhasa nicht sah, und ich habe nix getan.
Im Nachhinein kamen mir natürlich weitere Gedanken: Was macht eigentlich ein unangeleiter Hund im Naturpark? Was machte ein Hund ohne Schuhe und ohne Geschirr auf dem Geröllfeld? Das ist brandgefährlich. Im letzten Jahr bin ich ja auch ohne Geschirr und Schuhe gegangen, habe mich aber auch schwarz geärgert.

Oberhalb des Eisdoms.

Ein Blick zurück auf das Watzmann – Massivs.

Der mittlere Teil ist in diesem Jahr übrigends markiert. Toll! Yankee hat natürlich den Weg dank der Hilfen sehr gut finden können.

Eine einsame Bank, die den wahrscheinlich schwergewichtigen Wanderer nicht mehr tragen konnte …

… und jetzt schon viel Leidensfähigkeit vom geneigten Wanderer abfordert.

Zurück bin ich einen anderen Wanderweg gegangen, der …

… in einem Trampelpfad endete. Für den Scout Yankee natürlich auch kein Problem!

Eines der 17 Elektroboote des Sees.

Das total überfüllte St. Bartholomä.

Absolut klares Wasser. Traumhaft.

Am Steg wurde direkt vor unserer Nase das Tor zugemacht. Warten. Der traurige Blick von Yankee war herzerweichend, half aber nicht 😉

Yankee kaputt.

Genau wegen dieser Vermarktung des dritten Reiches wurde das Dokumentationszentrum Obersalzberg erbaut. Leider hege ich jedoch zweifel, ob die Personen, die da einen Euro reinwerfen, auch das Dokumentatationszentrum besuchen.

Schuhtrocknung. Ich finde Yankee Schuhe immer noch soooooo niedlich!

Mein Fazit:
Genau darum mache ich Urlaub!