Erwartungshaltung

Ich hatte einigen Frust mit meinen Newton-Systemen, den ich hier zu Papier bringen möchte. Ich habe das Newton-System an den entsprechenden Stellen mit den Konkurrenzprodukten HP 200 LX und dem Palm vergleichen, da ich diese System ebenfalls ganz gut kennen.

Sicherlich ist die Ausrichtung des Anwendungsbereich ausschlaggebend für einen fruchtbaren Einsatz dieses Gerätes, es gibt halt Features im Newton-System, die ein K.O. für die Auswahl anderer Systeme bedeuten, allerdings gibt es in meinem Anwendungsbereich genügend Argumente die mit Sicherheit ein KO-Kriterium für das MP 130, in einigen Fällen auch für das MP 2100 bedeuten.

Diese Liste ist also eindeutig aus meiner, persönlichen Sichtweise geschrieben worden, in vielen Gesprächen konnte ich allerdings Zustimmung meiner Sichtweise erhalten.

Meine Newton-Ausrüstung

Zunächst möchte ich meine Ausrüstung listen. Dieses System ist von mir zusammengestellt worden, damit ich den Newton als PDA (Personal Digital Assistant) auch wirklich zweckdienlich einsetzen kann; damit Falle ich exakt in die Zielgruppe der Apple – Werbung zum Newton.

Ich stelle mir bei den Preisen natürlich die Frage, wer ein solches System erwerben soll. Sicherlich nicht der vom Spieltrieb begeisterte Familienvater oder der eher technisch ambitionierte Student. Die Zielgruppe scheint eindeutig das junge Management zu sein, zu denen ich mich auch zähle. Was bewegt diese Leute, sich ein derartiges Gerät anzuschaffen? Diese Investition muss in irgendeiner Weise darstellbar sein. Ordnung, mobile Kommunikation und mobiles Datenmanagement sind nur die Vorwände, um eins zu sparen: Zeit und damit Geld. Dies schafft man nur, indem man mit diesem Gerät schneller und zuverlässiger arbeiten kann als mit dem großen Papier – Konkurrenten: dem Terminplaner. Dies ist allerdings leider viel zu oft nicht der Fall.

PosProduktBest.Nr.MP 130MP 2100
1Message Pad 130 / 2100H0189D/A1.498,00 DM2.199,00 DM
2Print PackH0015LL/A113,85 DM113,85 DM
3Newton-TastaturX0035D/A141,45 DM141,45 DM
4Ladestation für MP110/120/130H0073LL/A152,95 DM
5Ersatzakku MP130H0074LL/A44,85 DM44,85 DM
6Akku MP 2100H016378,00 DM
7Ladegerät49,50 DM
8230V Adapter f. Ladegerät19,50 DM
9Seriell-Adapter590-075634,90 DM
10Message Pad BussinesmappeH0181Z/A134,55 DM134,55 DM
114 MB Flash-CardH0092LL/A556,60 DM556,60 DM
12PC-Card Modem TDK 28.8698,00 DM698,00 DM
13iambic Time Reporter162,00 DM162,00 DM
14iambic Action Names108,00 DM108,00 DM
15Pocket Backgammon46,00 DM46,00 DM
16Landware UPN-Rechner74,75 DM74,75 DM
17isaac Termine50,00 DM
18isaac Kartei50,00 DM
19isaac KWläuft nicht
20LunaSite200,00 DM
21Tresor30,00 DM
22Gesamt3.731,00 DM4.790,90 DM

Handbuch:

MP 130:

Das zum MP 130 gelieferte Handbuch ist für ein Gerät dieser Art einfach eine Zumutung. Die Leimung ist derart stark, dass man das Buch mit Gewalt auseinanderreißen muss, damit man es vernünftig lesen kann. Dieses Vorgehen hat natürlich zur Folge, dass der Rücken an dieser Stelle auseinander bricht, womit eine Halbwertzeit dieses Buches von einem einmaligen Durchlesen von Apple gesichert wurde… .

MP 2100:

Beim MP 2100 hat Apple den o.g. Fehler durch einen simplen Schachzug nicht wiederholt: Sie lieferten keins mit. Dies ist auch zu verstehen, schließlich kostete der MP 2100 auch schlappe 700,- DM mehr als der MP 130, dafür kann man auch keine gedruckte Dokumentation erwarten … oder???

HP 200 LX:

leider hat HP nach dem HP48SX damit begonnen, Produkte mit einem Paperback-Handbuch auszuliefern, die Ausführung mit einem losen Binderücken ist allerdings um Größenordnungen besser als die von Apple.

Firmenangehöriger in der Kartei:

MessagePad:

Ich habe oben festgestellt, dass dieses Gerät fast ausschließlich im professionellen Bereich eingesetzt wird, also müssen in der Kartei vor allem Firmen angegeben werden. Der Unterschied zwischen einer Person und einer Firma besteht in der Regel darin, dass in einer Firma mehrere Personen zusammengefasst werden. Dies wurde auch von Apple im Ansatz richtig erkannt und man stellte einen Eintrag Angehöriger zur Verfügung.

Ein Angehöriger pro Firma? Ist das ein sehr schlechter Scherz? Ich führe ja nur ein sehr kleines Unternehmen, mir ist allerdings schon bei meiner Größe keine Firma bekannt, in der ich nur einen einzigen Ansprechpartner habe. Sicherlich kann man über die zusätzlichem zu vergebenen Felder dieses Problem umgehen – aber nicht lösen!

Lösung:

Hallo, Apple-Support! Kleiner Tipp am Rande: Man kann so viele Angehörige eingeben, wie man möchte. Man ruft einen auf, tapt auf den Angehörungen, wählt die Option „Neu“ aus und kann den dann entstehenden leeren Angehörigen mit Leben füllen. Das das der Apple-Support nicht wusste und ich erst nach einigen Monaten herausgefunden habe, ist ein Armutszeugnis.

Sortierreihenfolge:

MessagePad / Notizen:

Es ist nicht möglich, Notizen nach den Themen sortieren zu lassen, sie werden nach der Reihe der Eingabe sortiert. Das ist ein Unding, das in der Rechnertechnik seinesgleichen sucht und irgendwie unpassend ist bei einem derart perfekten Gerät, wie es oft in der Werbung dargestellt wird.

MessagePad / Kartei / Eigene:

Die eigenen Feldbezeichnungen werden beim Aufruf von Info in der Kartei unsortiert, nach Zeitpunkt der Eingabe, gelistet. Da ich ein wenig damit experimentiert hatte, habe ich diese natürlich nicht nach einer bestimmten Reihenfolge eingegeben.

Resultat:
Reihenfolge in Kartei/uInfo/Eigene:            1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, -, Knd.Nr.
Reihenfolge in Kartei/uInfo:                        3, 8, 5, 2, Knd.Nr., 7, 4, 1, 6.
Es ist anscheinend nicht möglich, dieses Chaos zu bereinigen.

Lösungsvorschlag:

Implementation eines Sortieralgorithmusses „Sortieren durch direktes Einfügen“ – mit einem QuickSort o.ä. möchte ich Apple nicht belasten.

Anpassung der Firmendatenbank:

MessagePad:

Es ist nicht möglich, die Datenbank auf seine Bedürfnisse ohne Zuhilfenahme von NewtonScript oder 3rd Party Software anzupassen.

HP 200 LX:

Die Jungs haben nachgedacht. Fast alle Applikationen beruhen auf ein und derselben Datenbank. Demzufolge kann man fast alle Applikationen in die Datenbank laden, editieren und abspeichern. Ergebnis: Optimal an den User angepasste Applikationen.

Keine Integrität der Programme:

Apple versucht immer sehr vollmundig innovative Produkte auf den Markt zu bringen, diesbezüglich gibt es auch (vor allem in den USA) Anzeigenkampagnen, wo man sich offen gegen Microsoft stark macht. Nur: Die Integration der Komponenten in einer MS-Office-Applikation ist entschieden besser gelöst, als die auf dem Newton mit Newton Betriebsystem und Newton Software. Hier gibt es viele kleine, recht nett gemachte Insel-Lösungen, die untereinander bestenfalls über die Zwischenablage kommunizieren können. Ist den Programmieren vielleicht schon einmal der Gedanke gekommen, dass es sinnvoll sein könnte, einen Termin mit jemanden zu vereinbaren, der bereits schon in der Kartei steht? Vielleicht sollten Sie sich hierzu einmal das Programm Action-Names von iambic ansehen. Leider kann auch iambic nicht die unzulänglich programmierten Applikationen von Apple verbessern, nur versuchen sie recht gut, die Applikationen zu integrieren.

Groß/Kleinschreibautomatik:

Manches was zuviel ist, ist zuviel. Man soll den Newton intuitiv bedienen können, oder? Der Duden meint hierzu „ahnendes Erfassen“ – Richtig! Nur versuchen Sie einmal beim Eingeben einer Adresse zu erahnen, ob nun in dieser oder jener Zeile die automatische Großschreibung aktiv ist oder nicht.

Beispiel: Eingabe von „Hauptstr. 45“ ergibt „Hauptstr. $5!

Keine Kontextkorrektur bei Blockschrift:

Der Newton versucht mit dem Betriebssystem 2.0 einzelne Buchstaben statt Wörter zu erkennen. Wenn er dies gemacht hat (und dort sicherlich der eine oder andere Buchstabe falsch erkannt wurde), sollte er dann nicht einmal das schon programmtechnisch für die Schreibschrifterkennung realisierte Wörterbuch konsultieren? Ich denke, dass er dann (zumindest bei meiner Handschrift) die Trefferquote von 80 auf 98% erhöhen könnte und ich wäre diesbezüglich wieder ein glücklicher Mensch.

Stunden-Linien im Terminplaner:

Ich möchte schnell einen Termin eingeben können und das am ganzen Arbeitstag von 8 bis 18 Uhr. Nur kann ich es nicht, da mir nur Linien von 8 bis 14 Uhr zur Verfügung gestellt werden. Sehen Sie sich doch mal einen Terminplaner an: er stellt genau diese zur Verfügung. Man könnte natürlich die Tagesübersicht wählen, nur kann man in dieser nicht durch einfaches Ziehen einen Termin vereinbaren.

Beim 2100er hat man aufgrund des größeren Displays auch einen größeren Zeitbereich: Er wächst von 8 bis 17 Uhr an. Leider ist auch dies unzureichend.

HP 200 LX:

Man kann hier einstellen, von welcher Uhrzeit an ein Tag angezeigt werden soll, wie groß die Abstände der Linien sind usw.

Funktionstasten nicht beleuchtet:

MP 130:

Das ist wirklich ein Ding! Da bezahlt man einen Aufpreis für eine Hintergrundbeleuchtung des Displays 300,- DM, nur die Tastenfelder, auf die man Tippen muss, sind stockduster. Was soll das? Ein kleines Geduldspiel oder wurde es schlicht weg vergessen?

MP 2100:

Wow, wir haben gelernt! Das MP 2100 hat seine Funktionstasten nicht mehr starr als Aufkleber auf dem Touchscreen, sondern als Piktogramme auf dem LCD. Und damit sind die natürlich auch beleuchtet. Einweiterer Vorteil: Beim drehen des Displays werden die Piktogramme auch mit gedreht und befinden sich immer an der rechten Seite des Bildschirms.

Erkennung einiger Buchstaben:

MP 130:

Ich schaffe es fast nicht, dass der Newton mein kleines „r“ erkennt (mit einer kontextsensitiven Erkennung schon). Dabei ist der Unterschied zwischen einen „r“ und einem „v“ schon recht groß. Weiterhin ist es fast nicht möglich, eine führende Null in der Vorwahl der Kartei einzutragen, Resultat ist fast immer eine drei. Bei diesen beiden Fehlern passiert folgendes: Mehrere Korrekturversuche, danach via virtuelle Tastatur Korrektur, dadurch kein flüssiges Arbeiten, dadurch ärgern und Frust!

MP 2100:

Keine Klagen bzgl. der Handschrifterkennung, die Beachtlich gesteigert wurde. Leider ist durch die kleine Pixel auch die Höhe der Eingabefelder teilweise dramatisch zurückgegangen. Da die Schrift außerhalb der Eingabefelder nicht richtig erkannt wird, ist auch dies eine fortwährende Quelle von Frust.

´

Drucken mit seriellen Druckern:

MessagePad:

Warum unterstützt der Newton keine simplen seriellen Drucker, wie fast alle anderen PDA’s? Sicherlich, Apple möchte gerne sein veraltertes Print-Pac veräußern (zwei Jahre keine Treiberaktualisierung, und dann noch PROM(!)-Technologie ohne Software-Update-Möglichkeit, dass ist veraltert!), aber vielleicht sollte sich Apple Gedanken machen wie man Pluspunkte sammelt und nicht Kopfschütteln.

HP 200 LX:

Installierte Drucker: HP Laserjet II, EPSON FX80, IBM Prowriter, weitere Treiber im Internet erhältlich!

Batterien:

MP 130:

Es sollte sich in der Computerbranche mittlerweile herumgesprochen haben, dass NiCd-Akkus aufgrund des Memory-Effektes eine denkbar schlechte Wahl ist. Ich kenne auch keinen einzigen Hersteller von Notebooks, der seine Geräte mit diesen Akkus ausliefert – bis auf Apple. Sollte Apple vielleicht ein wenig den Anschluss verpasst haben? Gerade bei einem derart teuren Gerät sollte es doch möglich sein, Ladecontroller für NiCd und NiMH und Li-Ionen zu integrieren, oder? Die Vorzüge der anderen beiden Typen ist allerdings Apple wohl nicht geläufig, daher hier noch einmal: hohe Kapazität, geringes Gewicht, praktisch kein Memory-Effekt.

MP 2100:

Hey, hey, nicht so hastig! Der Newton setz auf NiMH-Technik. Zwar nicht ganz innovativ wie Li-Ionen, zumindest aber ein kleines Pluspünktchen. Schade ist nur, dass man sich Akku, Ladegerät und für Deutschland den hierzulande üblichen Stecker-Konverter auf Schuko-Steckdose kaufen muss, bei einem derartigen Preisniveau eine Zumutung.

HP 200 LX:

Raffiniert: die Ladelogik ist Teil der Software. Möchte man andere Batterien einsetzen, lädt man sich kurz ein kleines Progämmchen rein, und schon geht’s. Einziger Pferdefuß: Der Rechner muss hierzu eingeschaltet bleiben.

Charging Station (H0078) für das MP 130:

Haben Sie schon einmal Versucht, mit einem auf diese Charging Station gelegten Newton zu Arbeiten? Ich ja: Ergebnis: Frust und Ärger, da weder ich noch er (Newton) meine Handschrift lesen kann, eine Verbesserung bringt nur die Anschaffung einer externen Tastatur.

Weiter:

Warum geht verdammt noch mal das Gerät permanent aus, wenn es über das Netz versorgt wird? Erst eine kleine Applikation verschafft hier Abhilfe.

Weiter:

Legt man den Newton auf das Gerät, beginnt er zu laden. Aufgrund der verwendeten NiCd-Batterien sollte man diese nur dann laden, wenn sie schon fast leer sind, wie es richtig im „Beipackzettel“ vermerkt wurde. Wann und wozu soll ich dieses 150,- DM teuere Gerät verwenden? Ach ja – der Stift ist schöner als der Teleskopstift des 130er, und einen Preis wie die von Montblanc hat er auch schon.

Wenn ich nicht des Lötens mächtig wäre, würde ich frustriert über den Erwerb eines völlig redundanten Gerätes sein. Allerdings habe ich mir die Charging Station kurz derart umgebaut, dass ich jetzt die Akkus im MP mittels eines kleinen Schalters laden kann oder nicht.

Weiter:

Ich nehme an, dass die Charging Station für den stationären Betrieb gedacht ist. Bei mir liegen dann insgesamt drei Kabel seitlich am Newton, die nach Bedarf ein- aus- oder umgestöpselten werden muss. Die Apple-Ings. haben wohl noch nie im Leben eine Docking-Station (oder „Port-Replicator“) für Notebooks angesehen … Da das Newton-System sowieso im oberen Preissegment liegen, dürfte eine elegante Lösung wohl auch finanzierbar sein.

Business-Mappe (1996):

Ich hatte mir die original Apple Message Pad 130 Bussinesmappe, Best.Nr. H0181Z/A, aus Ihrem kleinen Newton-Katalog „Das mobile Büro“ (2/96 #L01669-D), Seite 14, bestellt. Warum habe ich nur das dumme Gefühl, dass die abgebildete Tasche auch rein gar nichts (bis auf das schwarze Leder), mit der Tasche gemein hat, die ich vor mir auf meinem Tisch liegen habe?

Zwischenablage:

MP 130:

Die Cut & Paste-Funktionen des Newton funktioniert derart hakeklig, dass ich selbst nach einer intensiven Benutzung über 6  Monate immer noch die Geduld verliere, wenn ich Daten kopiert (werden verschoben) oder in die Zwischenablage abgelegt (werden davor gelegt) haben möchte. Das einzige, was funktioniert, ist das Markieren von Objekten und das Entnehmen von Objekten aus der Zwischenablage. Der Grund des hakekligen Funktionierens liegt auf der Hand: das Timing muss sehr genau eingehalten werden, und das klappt halt nicht immer …

MP 2100:

Funktioniert. Meistens.  

Newton Backup Utility: (NBU für den MP 130)

Wieso kann es passieren, dass das deutsche NBU unter Windows 95 nicht funktioniert? Es ist bei diesem Programm einfach nicht möglich, die Baudrate einzustellen. Der Fehler scheint nicht nur im Hause Apple bekannt zu sein: iambic warnt vor Benutzung und bietet seine eigene Software an. Ein derart offensichtlicher Fehler hätte bei einer Endkontrolle des Programms erkannt werden müssen, es ist also davon auszugehen, dass diese nicht durchgeführt wurde und dass bei einem derart einfachen Programm. Diese Tatsache ist schon fast als Dreistigkeit zu bezeichnen.

Connectivity-Kit:

Anscheinend gibt es nicht die Möglichkeit, einen Newton der ROM-Version 2.0 über ein Connectivity-Kit an einen PC anzubinden, dass es bis dato nur für die alten ROM-Versionen 1.xx gibt. Man ist also beim Ausdrucken auf das veralterte Print-Pack angewiesen. Zum Glück gibt es Flash Cards und Third-Party-Software, die das (für Apple) unmögliche Schaffen.

Zweiter PCMCIA-Slot

MP 130:

Das interne RAM ist mit 2,5MB (1MB Heap, verbleiben 1,5MB für Benutzerdaten und Programme) in der heutigen Zeit als spartanisch zu bezeichnen. Man muß ihn durch den Einsatz von Flash-Cards erweitern. Möchte man zusätzlich ein Modem einsetzen, steht man vor einem Problem: was in den internen Speicher, was auf die PC-Card?

MP 2100:

Hat zwei. Prima.

Daten Synchronisieren

Ich halte diesen Punkt klar eine nicht zugesicherte Eigenschaft. Im Newton-Katalog „Das mobile Büro“ (2/96 #L01669-D) steht über den 130er auf den Seiten 4 und 5 folgender Text „Tauschen Sie Daten mit Ihrem Windows (TM) oder Macintosh (R) Computer aus – schnell und direkt. … Später gleichen Sie die unterwegs gesammelten Informationen mit Ihrem Desktop-Rechner ab. Damit sind Ihre Daten auf dem aktuellen Stand.“. Ich weis nicht, mit welchen Programm ich meine Daten auf dem Desktop-Rechner abgleichen soll, ohne dass nicht gleich die halbe Schose verloren geht.

Der Palm macht’s vor: Er hat auf dem Desktop wie auf dem Rechner eine properitäre Software laufen, die sich natürlich 100%ig verstehen – wen wundert’s.

Das jemand seine Adressen auch noch auf dem PC verwalten möchte, haben die Entwickler wohl komplett vergessen. Gut, es gibt eine Möglichkeit, seine Daten zum Teil in Outlook oder SideKick zu importieren, nur ist der Weg Meilenweit davon entfernt, was ich unter „schnell und direkt“ verstehe.

Und dies ist der letzte große Punkt, der mich wirklich wurmt.