Test iPhone-Stand’s (Aufsteller)

Zur Einrichtung meines mini-Büros fehlte mir noch ein Aufsteller des iPhones, damit ich so richtig schön schreiben kann.

Ich habe mir einfach alle Aufsteller von Amazon eingekauft. Diese sind *eigentlich* alle für das iPhone 3 / 3GS gedacht, funktionieren aber dennoch auch beim 4er (obwohl es wahrscheinlich demnächst auch angepasste Aufsteller geben wird).

Der iBend ist schon bemerkenswert. Eigentlich ist er „nur“ ein Kunststoffstreifen, der um das iPhone eingehakt wird. Natürlich kommt er in einer coolen Verpackung.

Es gibt ihn auch nicht einzeln, sondern gleich im 2er Pack (einen weiß, einen schwarz) für den Design-Interessierten iPhone User. Kostenpunkt: 10,90 EUR.

Der Aufbau ist ein bisschen fummelig, man muss das Teil gleichzeitig biegen, dann das iPhone auf den Tisch draufsetzen. Senkrecht kann man das iPhone nicht aufstellen, auch kann man das iPhone kaum bedienen, da er bei Bedienung schnell nachgibt und umfällt.

Der hält eigentlich auch gut, auch das iPhone 4 passt da prima – wenn natürlich auch nicht optimal – drauf.

Da der Kunststoffstreifen naturgemäß dünn ist, kann man den natürlich überall mit hinnehmen.

Optimal steht das iPhone dann auf einer glatten Oberfläche, auf der Couch kann man das Aufstellen vergessen.

FAZIT: Aufgrund des fummeligen Aufbaus und des eingeschränkten Gebrauchswertes auf glatten Untergrund kann ich den iBend nicht unbedingt empfehlen.

Die mid-rack iPhone Halterung kommt für 8,49 EUR gleich mit zwei Systemen:

In einem Stand kann man das das iPhone einfach nur reinstellen.

Das funktioniert sowohl im Landscape wie auch vertikal prima. Allerdings kann das iPhone wenn es vertikal steht nur vorsichtig bedienen.

Gehalten wird auch hier auch das iPhone 4 gut, wenn auch nicht optimal.

Praktisch ist wohl für einige der integrierte Flaschenöffner, passende Apps finden sich im Appstore wenn man nach „Beer“ sucht … 😉

Der Stand ist recht klein und besitzt eine integrierte Gummi-Rutschhemmung.

Weiterhin ist im Lieferumfang ein zweiter Stand enthalten, der aus seltsam geformten, asymmetrischen Teilen bestehen, die das iPhone geclips werden.

An diese kann man auch das Kopfhörerkabel dranbinden. Dann ist allerdings das iPhone nicht mehr so hübsch klein. Weiterhin muss man aufpassen, wo man den oberen Clip befestigt, da er beim iPhone 3 oft eine der oberen Tasten (Stumm und Lautstärke – Wippe) erwischt.

Senkrecht kann man das Gerät auch dann aufstellen, allerdings steht es dann trotz Gumminoppen recht wackelig.

FAZIT: Naja. Der Flaschenöffner ist ganz witzig. Allerdings kann man den nur nutzen, wenn man das Teil im Landscape – Modus betreibt.

Der Portabler Handyaufsteller für iPod, iPhone, Handys & Co. für 7,90 EUR erweckte bei mir schon aufsehen, weil die Produktabbildung ein senkrecht aufgestelltes iPhone zeigte.

Witzig ist der Aufbau: Der Aufsteller ist ca. 3mm dick und Scheckkarten groß. Man dreht und schiebt die am Ende gummierten Arme heraus, dann ist der Stand einsatzbereit.

Der Aufsteller selbst hält die beiden iPhones im Landscape – Format recht zuverlässig, stehend wird die Sache allerdings etwas wackelig. Problematisch wird’s dann, wenn das Handy vor einer Tischplatte steht: Ein Tap auf’s Display lässt das schöne iPhone zuverlässig ähnlich einem Skispringer von der Schwarze etliche cm nach Vorn rutschen. Wenn vor der Vollbremsung der Tisch zuende ist, folgt nach dem „sssssiiiittt“ das „pulumps“. Ebenfalls recht zuverlässig.

FAZIT: Ich habe den tatsächlich selbst in der Tasche, um mal zwischendurch schreiben zu können.

TIPP: Den Handyaufsteller gibt’s derzeit bei Pearl.de für 2,90 EUR statt für 7,90 EUR bei Amazon 😉

Selbstbau-Stand Visitenkarte. Die Anleitung gibt’s im Internet, ich habe das auf das iPhone 4 angepasst.

Tipp von mir: Die Knickkanten einmal mit etwas Druck mit einem Kugelschreiber überfahren, danach knicken die auch dort zuverlässig.

Kostenpunkt: Nix, allerdings ist der Kippelfaktor überproportional groß, senkrecht kann man das iPhone natürlich nicht draufstellen.

FAZIT: Ist für mich nix.

Selbstbau-Stand Küchenrolle.

Einfach das Profil des iPhones aus einer gefalteten Küchenrolle rausschneiden.

Steht recht gut, allerdings kann man das iPhone auch nicht senkrecht draufstellen.

FAZIT: Ist für mich nix.

Selbstbau-Stand CD-Hülle.

Einfach genial. Der beste Stand.

Das iPhone kann einfach gedreht werden, man kann es stehend wie liegend gut bedienen.

FAZIT: Testsieger. Ich habe mir gleich ein paar gebastelt. Anleitung übrigens hier anbei.

Selbstbau-Stand CD-Hülle Mark II.

Versuch, die Hülle zu biegen und dem Profil der Tastatur anzupassen.

Kann mit Klettstreifen an der Tastatur befestigt werden. Allerdings kann die Tastatur nicht frei gehalten werden, da dann das iPhone seitlich abrutscht. Das wäre allerdings der wichtigste Vorteil für diesen Aufbau dahin. Eine Kannte kann dort nicht vorgesehen werden, weil man das Profil nicht optimal biegen kann. Weiterhin würde die Kante beim Aufliegen auf der Tastatur die Tasten drücken. Es muss also eine Rutschhemmung vorgesehen werden.

Weiterhin rutscht dann aber noch die Tastatur, da sie nicht mehr auf den Gummiprofilen auf dem Tisch aufliegt, sondern auf dem Kunststoff des Stands. Also auch hier eine Rutschhemmung aufbringen. 

FAZIT: iPhone rutsch, hält nicht, ist nix. Lieber den ersten Versuch verwenden!