Triton Ladoga 1

Das Ladoga 1 habe ich mir einfach zum Vouksa 2 dazugekauft, weil’s so hübsch aussah. Und natürlich weil’s ein Seekajak ist (damals wusste ich aber noch nicht, was ein „richtiges“ Seekajak ist ;-).


Mit dem Ladoga 1 habe ich auch meine ersten Erfahrungen gesammelt, ich fand es am Anfang richtig kippelig, später allerdings nicht mehr 😉

Dinge, die mir positiv aufgefallen sind:

  • Recht leicht (weniger als 20kg).
  • Ich konnte mein Boot recht schnell aufbauen (locker unter 30min). Ich habe auch schon Gegenteiliges gehört und gelesen, das kann ich aber nicht bestätigen.
  • Das Boot fährt sich sehr richtungsstabil. Ich habe selbst als Anfänger nie eine Steueranlage montiert. Auf einer Tour durch den Spreewald habe ich sie meiner Bekannten montiert, man kommt dann noch ein bisschen besser um die Kurven und kann das Boot z.B. beim Fotografieren besser stabilisieren.

Dinge, die mir negativ aufgefallen sind:

  • Außer den skizzierten Sicherheitsproblemen, eigentlich keine.

Dinge, die ich ändern würde:

  • Man kann sich nicht mit den Füßen abstützen. Hierdurch kann man das Boot kaum mit Rotoationstechnik fahren. Ich habe mir hierzu ein Stemmbrett gebaut, den Bauplan habe ich hier veröffentlicht.
  • Ich würde vor der Befahrung von Großgewässern die Persenning auf der Bootshaut befestigen. Empfehlung aus Gesprächen und Foren: Die PVC Klebepunkte bspw. von Zölzer auf die Bootshaut und Persenning kleben und mit einer Leine im Zick-Zack Muster sichern. Hatte ich aber nicht mehr gemacht, da schon ein Narak bei mir wohnte ;-).
  • Seesocke nachrüsten.

Zusammenfassung:

Unter’m Strich ist das Ladoga 1 für mich ein:

  • Super robustes Boot,
  • was für den Einsatz im offenen Salzwasser einige Unzulänglichkeiten aufweisst, die man mit ein bisschen Bastelarbeit abstellen kann.
  • Gegen ein Narak besteht das Ladoga durch die große Stabilität, daher ist es auch für Anfänger gut geeignet.

Für den gedachten Anwendungsfall (Mehrtagestouren auf Flüssen und kleinere Seeen) ist das Boot richtig gut geeignet.