Yankee’s Dremel

Irgendwie erinnert mich das Teil an die Phaser vom Raumschiff Entersprise, oder? Nunja, es liegt richtig gut in der Hand und man ist extrem weit mit dem Zeigefinger an der Spitze, sprich, man kann das Teil richtig gut führen. Eigentlich ist das auch für Gravurarbeiten gedacht, und das klappt damit sicherlich total klasse.

Nach dem Laden ging’s dann heute Yankee an die Krallen. Ich weiß nicht, wer mehr Angst hatte: Ich oder Yankee. Jedenfalls haben wir uns beide zusammengerauft und haben alle Krallen abgeschrubbelt, auch die tierisch gesplitterte. Und … alles kein Problem.

Warum dieser Dremel?

Ich hatte Wert auf ein möglichst hochtouriges Handstück gelegt, weil diese viel ruhiger laufen als ein Langsames. Ich habe auch im mittleren Drehzahlbereich gearbeitet (12.000 U/min), natürlich mit einem sehr feinen Sandpappier. Ich kenne Dremel & Co schon seit -zig Jahrzehnten aus meiner Arbeit in der Elektronik, da waren Maschinen mit Drehzahlen unter 20.000 U/min schon wirklich langsame Geräte. Und wieder das selbe Thema: Man kann exakter damit arbeiten. Entgegen landläufiger Meinung setzte ich hohe Drehzahlen mit einem Sandpapier mit geringer Körnung ein. Hintergrund: Langsam laufende Geräte „rubbeln“ über das Werkstück / Kralle, bei höheren Geschwindigkeiten kann man viel feiner schleifen.

Grundsätzlich kam für mich ausschließlich ein Akkugerät in Frage, da ich auf dem Boden um Yankee rumkrabbele und da natürlich Angst hatte, mit dem Kabel hängenbleibe oder dann abrutsche.

Ich habe nur mich nur nach „normalen“ Baumarktprodukten orientiert und nicht die Geräte aus dem Manikürbereich angesehen. Wichtig war mir auch die schon erwähnte hohe Drehzahl von mindestens 20.000 U/min. Zum Bearbeiten von Platinen habe ich im Büro ausschließlich die „Profi“-Geräte von PROXXON, die kann man in die Bohr-/Fräsständer verschrauben und haben einen recht stabilen Metallkopf. Leider bietet PROXXON keine Akku-Handgeräte an, daher habe ich mir die Teile von Dremel angesehen. So ist mein Gerät auch ein „original“ Dremel. Von den Geräten von Hung-Chang-Mangel-Fu halte ich nicht so viel … zu oft bekam ich die Krätze, wenn ich die in der Hand hatte … und da ich mich nicht ärgern will …

Dremel bietet drei Geräte an, die man alle nehmen könnte:

  • Dremel Sylus (ca. 80 EUR, habe ich)
  • Dremel 7700 (Neu – habe ich nicht gefunden, scheint aber „kleiner“ zu sein wie der 8000er)
  • Dremel 8000 (Der „große“ Stab-Dremel, kostet bei 100 EUR)

Der Kleine schafft gerade die 20.000 U/min, ich fand aber den Stylus nicht schlecht, weil er recht feines Arbeiten zulässt.