Eibsee

Die Lösung ist recht einfach: Bei der Seilbahn zur Zugspitze für 3 EUR / Tag parken (unterer Parkplatz) und entgegen der Hinweise auf den Schildern das Schild am Automaten beherzigen und erst bei Abfahrt die drei EUR entrichten. Dann die Boote mit Bootswagen ausstatten und runter zum Eibsee rollern.
(Das geht recht gut und auch der „Aufstieg“ ist halb so wild.)

Einsetzen kann man hinter dem Tretbootverleih.

Dann das Wetter: Gut, im Trockenanzug bleibt man tatsächlich trocken, allerdings kommt das Alpine Seekajakgefühl nicht ganz so spontan hoch. Dies dachten sich auch wohl zahlreiche Spaziergänger, die beiden bunten Boote wurden angesichts der unsichtbaren Zugspitze mehr abgeknipst als andere Motive. Wir hätten eine Kasse aufstellen sollen …

Etwas gespentisch war der Dunst über der Seeoberfläche. Das Wasser war tatsächlich recht warm, vielleicht kam es daher.

Ich versuchte mich auch im Wildwasserfahren. Allerdings hat mein Seekajak wohl einen zu großen Tiefgang, mit einem Wildwasserboot hätte ich garantiert mich in den Eibsee stürzen können.

Und mein Versuch von unten gesehen: Hier sieht man auch deutlich, wie steil die Ränder des Eibsees abfallen …

… und wie klar der See ist.

Mal eine kurze Regenpause.

Und Impressionen auf einen glatten See.

Und das Entenproblem: Wo man hinkommt, kommen Enten angestrampelt.

Ist ja ganz niedlich, auf Tuchfüllung mit den gefiederten Eibseebewohnern zu gehen, allerdings ist das auch ein grundlegendes Problem: Die Enten werden von den Touristen gefüttert, verlieren die Scheu vor den Menschen, verlernen die natürliche Futtersuche, werden falsch ernährt. Also: Keine gute Idee.

Etwas später hat mich diese kleine Ente doch arg in Bedrängnis gebracht; die paddelte so dicht am Kajak, dass ich schon recht vorsichtig paddeln musste.

Die Kleine wusste wohl auch wohin wir wollten, und hat uns den Weg gezeigt. Nur nach einem beherzten Sprint konnte ich den Beipaddler abhängen.

Eine von den Inseln im See, dahinter die Alpen.

Noch eine Insel. Zum Teil sind diese mit kleinen Hütten ausgestattet, auf einer kann man heiraten … wobei alle rüberpaddeln / rudern müssen.

Die beiden Stützen der Zugspitzseilbahn sind gut zu erkennen, die Zugspitze nur knapp.

Und: Fische. Dafür, dass es dort keine geben sollte, habe ich viele gesehen.

Gasthof und Hotel am See …

… dahinter der Tretbootverleih, unser Start und Ende der Tour.