*PLATSCH*

 

Genial. Irgendwie zog es mich auf die Burg, wir hatten uns aber schon am Campingplatz zum Weißwurschtessen verabredet.
Nach einer Wart-Zwangspause (Sonntags strömen Massen vom Campingplatz) und zwei Weißwürschten sind wir auf dem Campingplatz gefahren und hatten zwei schöne Stellplätze direkt am Wasser bezogen.
Jetzt schnell noch die Kajaks aufgebaut … und … den Wetterbericht abgerufen … und … REGEN.

OK. Andere Alternative: Regenradar.

Siehste. Ist nur ein klitzekleiner Streifen. Kein Problem, denn:
1.: Ist das einem Kajakfahrer eh egal, da man sowieso nass wird und
2.: Nieselte das nur ein bisschen.
Also: Schups die Schwimmweste an uns raus auf den Gnadensee.

Naja … also weniger wurde der Regen nicht … eher viel mehr … viiiiieeelll mehr. Irgendwie hatte ich auch das Gefühl, dass sich die Wolke direkt über uns festgesaugt hatte, um uns ihre Aufwartung zu machen. Tja, manche Gäste sind einfach lästig …

 

Ist auch irgendwie romantisch, wenn das Kajak so vollpladdert und die Baumwoll-Shots und -T-Shirt so langsam den Zustand „trocken“ vollends verlieren. Allerdings war der Regen schön warm. Übrigens war mein Hut nicht wasserdicht, so dass dieser ähnlich einer defekten Regenrinne wohldosiert ein kleines Rinnsal Regenwasser freigab, sie sich über Stirn und Brille den Weg nach unten suchten. Mit der Zeit wurden die Rinnsale zahlreicher und die Gedanken an ein trockenes, warmes Handtuch nahmen überhand. Wohl dem, der ein wasserdichten Hut hatte … *grml*

  Das ist übrigens der Campingplatz (vom Wasser aus gesehen), wir stehen etwa in der Mitte

 

Angesichts der hohen, schon tropfenbildenden Luftfeuchtigkeit haben wir auf den Einsatz des Grills verzichtet. Statt dessen habe ich ein schmackhaftes Nudelgericht gekocht.
(Nein, die die mich kennen, wissen es ja: Es war Miracoli soundso. Schmeckt aber trotzdem gut!)

Fazit des Tages:
Endlich im Wasser, egal wie nass es ist!
UND: Mit Spritzdecke und Regenjacke bleibt man trocken.