Techniktraining mit Peter Nicolai

Primär wurde ja auch Gudrun ausgebildet, ich guckte nur zu und hab mich durch die Wellen gekämpft … aber *DAS* hat sooooo viel Spaß gemacht: Mit den Wellen surfen und volle Kanne in die Wellen rein. Die waren zwar nicht soooo hoch, aber schon so hoch, dass man viel Spaß haben konnte.

Und dann kam’s: Zwei kurze Wellen, vielleicht so 50cm hoch sind mir unterm Boot durchgerollt. Ich hatte genau mit dem Paddel in das Wellental mit dem Paddel eingestochen und musste dann feststellen, dass da gar nix war. Da mein Kajak aber nicht für Wellen sondern eher für Strecke gebaut ist, hatte ich genau den Effekt, den ich eigentlich nicht haben wollte: Es wird kippelig. Und zwar schlagartig und extrem. Ich hatte nur noch Zeit, erstaunt auf mein Paddel im Wellental zu gucken und „Uuuups“ zu sagen, da war ich schon umgekippt. Ist aber alles kein Problem: Der Trocki war trocken, der Ralf nah, und Peter hatte mir die „Heel Hook“ erklärt, eine (für mich) neue Methode, noch schneller ins Boot zu kommen. Hat auch sagenhaft schnell funktioniert.

Dummerweise hatte sich Peter noch daran erinnert, dass ich ein Eskimotierttraining bei ihm besucht hatte, also musste ich rollen. Hat aber auch nicht geklappt. Irgendwie bin ich aus der Schenkelhalterung mit dem Bein gerutscht und lag wieder schneller im Teich als ich dachte. Da man bei Peter aber alles positiv abschließen muss (da kommt der Pädagoge durch 😉 ), musste ich nochmals rollen (ich ahnte es schon …). Er assistierte mir und da hat’s dreimal geklappt. Und das nach fast zwei Jahren … das war Klasse!

Kurz vor dem Strand ist eine kurze Brandungszone, da hat dann Gudrun Stützen geübt: Seitliche Brecher und sich dann meterweise gen Strand schieben lassen.

– GUDRUNs KOMMENTAR –
….wie schon erwähnt, bei stürmischer See und hohem Wellengang…. ein ganz schönes Unterfangen in dem Gewässer ein Training abzuhalten. Peter konzentrierte sich auf mich, das hieß für mich: Und Ran!
Mit dem Wind und den Wellen: Surfen mit dem Boot, die Welle abwarten, Tempo, Tempo, Tempo auf der Welle zurücklehnen, Surfen, Heckruder, in die flache Stütze und weiter geht`s, nochmal.
Gegen den Wind und gegen die Wellen: Stützen, Stützen, Stützen und `Wie wende ich mein Boot bei rauhem Wetter?`
Zurück am Strand Rosenhagen: ab in die Brandungswellen und Stützen üben.
Beim Aussteigen bin ich doch glatt noch mal gekentert, ho ho ho, die ganze Zeit das Boot im Griff gehabt und dann das! Na ja, das gehört dazu.
Manno Manno, war ich fertig! Am Strand tat mir alles weh- aber: ich habe mal wieder viel mitgenommen und kann nun im Urlaub versuchen noch viel davon umzusetzen.

– MARCs FAZIT –
Auch ich habe noch einiges Mitgenommen, bspw. dass das Rollen doch noch klappt und ich weiter trainieren muss und dass man mit der Heel Hook noch schneller ins Boot kommt.
Und das Peter recht hatte, dass der Explorer auf kurzen Ostseewellen schneller Kentert 😉