Wellen sind – irgendwie – schön

Nachmittags ging’s natürlich auf’s Wasser. Diesmal in Kajak-Bekleidung.

Großmütig wie ich bin, lasse ich schon mal auf meinem Narak probepaddeln. Nach der Probe habe ich mich wieder ins Boot gesetzt und erst einmal mit den Tücken dieses zickigen Bootes gekämpft:

Die Spitzdecke ist immer irgendwo rausgefluppt. Da das Boot recht tief im Wasser liegt, schwappen die Wellen schon mal über’s Boot. Natürlich kommt nicht die ganze Welle – wie gedacht – auf der anderen Seite an, sondern nur die, die nicht ins Mannloch der losgefluppeten Spritzdecke seinen Weg findet und mich immer wieder fluchen lässt.

Weiterhin ist es schwer, eine Steueranlage einzubauen, die aus zwei Stangen und garantiert 25 Leinen, Gurten und sonstwas besteht. Natürlich ist dem Teil keine Anleitung beigefügt – warum auch, schließlich weiß man doch wie man das Teil einbaut.

Auf dem Wasser kommt man natürlich nicht an die Steueranlage. Und bei Windstärke 4 und dem scheißschmalen Boot traue ich mich auch nicht daran, die Spritzdecke wieder zu schließen. Also fluchte ich wie ein Rohrspatz über das Mistteil. Nach knapp 4km sind wir auf einem weiteren Campingplatz angelandet und ich habe zumindest die Spritzdecke schließen können und die Steueranlage einigermaßen unter die Fuße bekommen.

Und DANN machte es Spaß: Mit dem Wind durch die Wellen. *PLATSCH* knallt eine Welle gegen das Boot, schwappt über Boot und Spritzdecke und ich fange an sicherer zu werden. Einfach nur schön.

Abends dann endlich *meinen* tollen Cobb-Grill aktiviert…

…und die Abendstimmung genossen.

Schön war’s.

Fazit des Tages:
Wellen sind GOIL!